Die wohl schönste Ausprägung, Fußböden durch Gestaltung und Einfärbung aufzuwerten und ohne weiteren Belag zu nutzen, ist bei Estrichen der Terrazzo, der durch das direkte Auftragen von dekorativen, oft farbigen Zuschlagstoffen auf eine meist zementgebundene Estrich-Unterlage mit dieser eine Einheit bildet und im Anschluss an die Trocknung durch Schleifen und Polieren seine endgültige, glänzende Oberfläche erhält. der Terazzo  gab es bereits in der griechischen und römischen Antike, Während der römischen Kaiserzeit erlebte diese Art des Bodenbelages eine Blüte. Terrazzoböden wurden in einigen Regionen universell eingesetzt. Sie fanden sich in hervorragender künstlerischer Ausführung wie auch in einfacher Machart sowohl in den Städten und Dörfern als auch in den Landgütern der Provinzen. Daneben setzte auch das Militär auf die Strapazierfähigkeit dieses Bodenbelags und verwendete ihn teilweise selbst in kleinen Militärposten an der Grenze.

 

Traditionell besteht Terrazzo aus Zuschlägen wie Marmor, Kalkstein oder Dolomit, die mit Wasser und einem Bindemittel (früher Kalk, heute meist grauer oder weißer Portlandzement) auf der Bodenfläche verteilt und später verdichtet und geschliffen werden

 

 

 

Terrazzo besitzt gegenüber anderen Belägen meist Vorteile in Bezug der Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und vor allem Lebensdauer. Er besteht aus mineralischen Werkstoffen, nimmt kaum Wasser auf und die sichtbare Oberlage ist relativ dick. Die Werkstoffauswahl beeinflusst Härte und Resistenz im Einzelfall. Zudem besteht wie bei Parkett die Möglichkeit zur regelmäßigen Aufarbeitung der Oberfläche.

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